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Zweifelsohne ist die einfache Stimmabgabe "für" eine Partei, wie das überall auf der Welt üblich ist, ein sehr grobes Verfahren, um die Absichten einer Population optimal zu erkunden. Differenzierte Meinungen, wie zum Beispiel "ich wäre für eine Partei, wenn..." oder „ich weiß nicht für welche Partei ich bin, aber sehr wohl gegen welche..“, finden keinen Eingang in die gängigen Abstimmungsmodalitäten. In den Wochen vor der schwedischen Parlamentswahl 2002 wurden wahlberechtigte SchwedInnen in ein - von der Gruppe eingerichtetes - Wahllabor mitten im Zentrum Stockholms gebeten. Sie sollten „probewählen“ und damit veranschaulichen, wie sich Ergebnisse ändern, wenn nach unterschiedlichen Modalitäten gewählt wird. Bei diesem Experiment konnte nach dem üblichen Modus die Stimme für eine gewünschte Partei abgegeben werden, - darüber hinaus aber auch eine zweite Stimme gegen eine Partei. Und schließlich sollten die Probanden auf dem Stimmzettel noch ankreuzen, ob sie lieber positiv oder negativ wählen würden. Aus diesen drei Fragen ließen sich vier Resultate ablesen: |
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