219 Interessierte haben den Fragebogen ausgefüllt und in den Kasten an der Litfasssäule eingeworfen. Ergänzend wurden 47 persönliche Einzelgespräche geführt: mit AnrainerInnen, VerkäuferInnen am Markt, mit Gewerbetreibenden, dem Pfarrer, lokalen PolitikerInnen, Vorstandsmitgliedern von Vereinen und mit allen, die Interesse am Pfarrplatz hatten. Sechs von der Gruppe organisierte Vorträge von prominenten österreichischen Fachleuten zu den Themen Denkmalschutz, Geschichte des Platzes, Architektur, Kunst und Verkehr sollten zudem eine Diskussion ankurbeln und den Meinungsbildungsprozess unterstützen.
Schließlich wurden in zwei Arbeitskreisen mit je zehn TeilnehmerInnen konkrete Vorschläge zur Platzgestaltung erarbeitet. Die WochenKlausur hat diese Gruppen so besetzt, dass Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, aus verschiedenen Berufen und mit unterschiedlichen Interessen, was die Nutzung des Platzes betrifft, aufeinander trafen. Die Ergebnisse der beiden Arbeitskreise wurden abschließend zusammengeführt und gemeinsam zu einem Konzeptpapier umgearbeitet, das zuletzt einstimmig beschlossen wurde. Dieses Papier wurde der Stadtregierung und dem Bürgermeister in einem offiziellen Akt mit anschließendem Fest überreicht. Es repräsentierte natürlich nicht die Meinung aller KremserInnen, aber es gab die Meinung derer wieder, die bereit waren, viel Zeit und Energie zu investieren und denen offenbar das Thema Neugestaltung des Pfarrplatzes wichtig war. Zur Beobachtung der Umsetzung aller Vorschläge hatte der Arbeitskreis auch eine Sprecherin und einen Sprecher gewählt: Einige Vorschläge wurden von der Stadt realisiert, leider nicht alle.
WochenKlausur: Elisabeth Eitelberger, Pascale Jeannée, Carola Stabauer, Stephan Szigetvary, Wolfgang Zinggl
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