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SchülerInnen in Japan verbringen den Großteil ihrer Zeit mit der Vorbereitung auf Prüfungen, wobei das theoretisch Vorgetragene trocken gepaukt wird. Das spielerische und selbständige Erarbeiten des Lehrstoffs in praktischen Aufgaben ist nicht üblich. Auf Einladung des Museum City Project hat die WochenKlausur deshalb eine Non-Profit Organisation gegründet, eine Agentur, die den Schulen in Fukuoka eine breite Palette an Vorschlägen für "Learning by Doing" anbietet. Unter der Anleitung von themenspezifischen Fachleuten setzen dabei die SchülerInnen ihre Kreativität ein und bewältigen gestellte Aufgaben zu ganz unterschiedlichen Themen. Mit diesem Konzept stieß die WochenKlausur zunächst auf Skepsis. Da nutzten auch Präsentationen bei Schulfesten und -konferenzen, vor Bezirksvereinen, im Rathaus, an der Universität und sogar in Einkaufszentren nichts. Selbst das Angebot, anschauliche Probedurchgänge als Beispiele kostenlos durchzuführen, wurde nicht angenommen. In Japan brauchen Änderungen traditionell gewohnter Abläufe lange Vorbereitungszeiten und vor der Bildungsreform im Jahr 2002 wollte niemand so recht am Gewohnten rühren. |
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