Der Unterricht selbst wurde schließlich in Zusammenarbeit mit der mazedonischen Bürgerrechtsorganisation ADI (Association for Democratic Initiatives) organisiert und durchgeführt. Ihr Mitarbeiter Ardit Musliu fuhr mit einem Kleinbus, den die österreichische Filmproduktionsfirma PPM zur Verfügung gestellt hatte, regelmäßig alle Schulen an und belieferte sie mit dem Notwendigen. ADI engagierte auch die bezahlten LehrerInnen, die Unterricht in Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch anboten. Die Biennale Besucherin Jeannette Armer, eine Lehrerin aus Cambridge, erklärte sich zudem spontan bereit, ein Jahr lang unentgeltlich zu unterrichten.
Für die Absolvierung der Kurse erhielten alle TeilnehmerInnen ein staatlich anerkanntes Zeugnis. Als Bürgerrechtsorganisation, die in der Schulung von NGOs tätig war, besaß ADI die Befugnis, solche Zertifikate auszustellen.
Drei Jahre lang konnten die Sprachschulen finanziert werden. Ende 2000 wurden die Kurse in Mazedonien eingestellt, weil die meisten Flüchtlingsfamilien in den Kosovo zurückgekehrt waren, vier Klassen übersiedelten allerdings in den Kosovo und liefen dort noch ein weiteres Jahr.
WochenKlausur: Anna Artaker, Licia Dragotto, Pascale Jeannée, Stefania Pitscheider, Erich Steurer, Wolfgang Zinggl
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