Die Finanzierung aller Veränderungen war die größte Herausforderung. Da die öffentliche Hand nicht auf die Gestaltungswünsche einzelner Schulklassen eingeht - schon gar nicht, wenn sie nicht normgerecht sind, war die Gruppe auf eigene Arbeitsleistung und die Unterstützung von SponsorInnen angewiesen.
Das Hauptproblem einer siebten Klasse (11.Schulstufe) war die Größe des Raumes. Täglich saßen 18 siebzehnjährige SchülerInnen auf 21m2 beisammen. Der Raum konnte nur mit zwei runden, konzentrischen Tischen optimal genutzt werden. Aber auch die Tafel war viel zu groß und wurde durch eine kleine, gerade 1m2 große ersetzt. Auf viele Verbesserungen (neue Lichtanlage, andere Ablagekästen, Garderoben etc.) konnte sich die Klasse rasch einigen. Schwierig war nur die Gestaltung der Wände. Während die einen von einer Wand mit schottischen Mustern träumte, wollten andere alles weiß und Spitzenvorhänge. Die WochenKlausur baute in dieser Zeit Modelle und mit einem ganztägigen Workshop, in dem viele weitere Vorschläge gemacht werden konnten, kam es schließlich zu einer Einigung. Alle Vorschläge wurden zuletzt reihum gereicht, eine Idee nach der anderen wurde ausgeschieden, bis jene Variante übrig bleib, mit der alle einverstanden waren.
Wochenklausur: Carmen Brucic, Simone Höller, Dominik Hruza, Pascale Jeannée, Felix Muhrhofer, Susanna Niedermayr, Stefania Pitscheider, Erich Steurer, Wolfgang Zinggl
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